Relationale Datenbanken

Was sind relationale Datenbanken

Eine relationale Datenbank ist ein Datenbanktyp, der die Speicherung und den Zugriff auf miteinander verbundene Tabellen ermöglicht. Relationale Datenbanken basieren auf dem relationalen Modell, einer intuitiven und einfachen Art, Daten in Tabellen darzustellen. In einer relationalen Datenbank ist jede Zeile in der Tabelle ein Datensatz mit einer eindeutigen ID, die als Schlüssel bezeichnet wird. Die Spalten der Tabelle enthalten Attribute der Daten, und jeder Datensatz verfügt in der Regel über einen Wert für jedes Attribut, sodass die Beziehungen zwischen Tabellen einfach hergestellt werden können.

Beispiele für relationlae Datenbanken

Es gibt eine große Anzahl an relationalen Datenbanken - freie und kostenpflichtige.

Freie relationale Datenbanken

  • MySQL von Oracle

  • MariaDB von der MariaDB Foundation (Fork von MySQL)

  • PostgreSQL von PostgreSQL Global Development Group

  • SQLite von Dwayne Richard Hipp

Kostenpflichtige relationale Datenbanken

  • Oracle RDMS von Oracle

  • IBM DB2 von IBM

Funktionsweise einer relationellen Datenbank

Mit Server

Datenbanken mit Server sind z.B. MariaDB oder PostgreSQL

  1. Ein Programm baut über einen Konnektor eine Verbindung zum Datenbank-Server auf.

  2. Dieser verarbeitet alle Anfragen und leitet sie an die Datenbanken weiter.

  3. Die Antwort wird über den Datenbank-Server mittels des Konnektors an das Programm zurückgegeben.

  4. Das Programm verabeitet die Daten.

RDMS mit Server

Ohne Server

Ohne einen Server läuft die Kommunikation vom Programm über den Konnektor direkt an die Datenbanken. Die Dantenbank ist direkt in das Programm integriert und nicht extern ausgelagert wie bei z.B. MySQL. Beispiel für eine Datenbank ohne Server ist SQLite.

  1. Ein Programm baut über einen Konnektor eine Verbindung zur Datenbank auf.

  2. Die Datenbank verarbeitet direkt die Anfrage und gibt die Antwort an das Programm zurück.

  3. Das Proramm verabeitet die Daten.

RDMS ohne Server